8162 Kleinschmidt Paul Schuhe bindende Balleteuse
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8162: Kleinschmidt, Paul: Schuhe bindende Balleteuse

8162: Kleinschmidt, Paul: Schuhe bindende Balleteuse
Start Price EUR 35,000.00
Current Price EUR 36,000.00
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Start Time Saturday, November 29, 2008
End Time Saturday, November 29, 2008
Location Berlin, Germany

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Description
click for larger image8162: Kleinschmidt, Paul: Schuhe bindende BalleteuseGeboren in einer Theaterfamilie, erlebte Paul Kleinschmidt seine ersten Lebensjahre auf Reisen. Er interessierte sich früh für die Malerei. Ihn faszinierten die Gemälde Adolph von Menzels, durch dessen Bekanntschaft sich in ihm der Wunsch manifestierte, Maler werden zu wollen. Nach einem kurzen Studium an der Berliner Kunstakademie lernte Kleinschmidt Lovis Corinth kennen, der für ihn künstlerisches Vorbild wurde.Mit einem Selbstportrait nahm Kleinschmidt 1909 an der Ausstellung der Berliner Sezession teil, dort wurde der Kunsthistoriker Julius Meier-Graefe erstmals auf den Künstler aufmerksam. Dieser begleitete fortan seine künstlerische Entwicklung und schloss für ihn wichtige und nachhaltige Kontakte zu Sammlern.Bedingt durch Kriegsumstände arbeitete Kleinschmidt mit druckgraphischen Techniken und konzentrierte sich erst Mitte der zwanziger Jahre wieder auf die Malerei. Es folgten erfolgreiche Ausstellungen, durch die neue Sammler auf Kleinschmidt aufmerksam wurden, darunter der New Yorker Industrielle Erich Cohn.In den Jahren bis 1932 war er besonders produktiv, wenngleich Kleinschmidt zunehmend unter den politischen Umständen litt. Zur selben Zeit deponierte er seine großformartigen Ölgemälde, verpackt in Holzkisten, im Berliner Kronprinzenpalais bei Curt Glaser. Der Künstler selbst verließ Berlin, um sein Schaffen in Ulm fortzusetzen. Die Zusammenarbeit mit Meier-Graefe und seinem Mäzen Erich Cohn in den USA motivierte Kleinschmidt weiterzumalen. Bei einer von Cohn initiierten Einzelausstellung in Chicago und Philadelphia 1933/34 lernte Kleinschmidt auch den in die USA emigrierten George Grosz kennen.Drei Jahre später entschloss er sich schließlich selbst zur Emigration und floh mit seiner Familie zunächst in die Schweiz, später in die Niederlande. Auf der 1937 stattfindenden Ausstellung "Entartete Kunst" wurden einige seiner Gemälde ausgestellt und diffamiert, Kleinschmidt bangte um seine in Berlin eingelagerten Werke. Durch Studienreisen nach Südfrankreich und seine Unterstützung durch Erich Cohn gestärkt, malte Kleinschmidt höchst motiviert an seinen großformatigen Figurenkompositionen, darunter auch sein aus fünf Tafeln bestehendes Werk "Damenkapelle" für Erich Cohn.Im darauf folgenden Jahr arbeitete er an der ebenfalls mehrteiligen Dekoration für eine Bar in La Varenne bei Paris. Gezwungen durch den zunehmenden Mangel an Ölfarben und eine Herzerkrankung, blieb die Komposition für die "Bar" jedoch unvollendet. Die Situation für Kleinschmidt verschlechterte sich, als er auf einer Reise durch die Pyrenäen als Deutscher in französische Gefangenschaft geriet und nach seiner Freilassung auch von der deutschen Polizei und der Gestapo beobachtet wurde, bis man ihn sogar unter Malverbot stellte.Ein Bombenangriff in Bensheim, wo Kleinschmidt die letzten beiden Jahre bis Kriegsende lebte, zerstörte zahlreiche Werke des Künstlers. Kleinschmidt litt unter den traumatischen Erlebnissen des Krieges, das Malen von Gouachen und Zeichnungen lenkten ihn ab. Unterstützt durch Care-Pakete und Farbe, die er von Erich und Helene Cohn erhielt, entwickelte Kleinschmidt eine neue Technik insbesondere für seine Gouachen, in der er die Farbe mit Deckweiß anreicherte, um diese anschließend in mehreren Schichten übereinander aufzutragen, bis sie die pastose Dichte der früheren Jahre erhielten. Bis Paul Kleinschmidt nach seinem Umzug nach Ulm schließlich 1948 seiner schweren Herzkrankheit erlag, wandte er sich seinen letzten Motiven, den Stillleben zu.Geprägt durch seinen familiären Hintergrund, der Welt des Schauspiels und Theaters, inszeniert Kleinschmidt seine Gemälde wie eine Theaterbühne. Auch fühlt er sich angezogen vom glamourös-abgründigen Nachtleben Berlins in den zwanziger Jahren. In einer nahezu haptischen Dichte betreten seine meist üppig weiblichen Modelle als Schauspielerinnen, Tänzerinnen, Bardamen und Diven seine Schauplätze. Kleinschmidt steigert die Wirkung seiner Szenerien, in dem er diese mit einer Flut von Attributen wie Parfumflakons, Puderdosen, ebenso wie Bergen von Törtchen zu einem prachtvollen Ensemble arrangiert. Dabei zeigen sich seine Figuren nicht während des großen Auftritts, vielmehr öffnet Kleinschmidt dem Betrachter den imaginären Vorhang und gibt ganz private Einblicke hinter die Kulisse, sei es beim Schnüren des Korsetts, beim Schminken oder Binden des Schuhs. Der Kunsthistoriker Götz Adriani beschreibt die "grotesk drapierten weiblichen Körper als grell illuminierte Frauenmonumente" (in: Ausst.- Kat. Paul Kleinschmidt. Gemälde aus der Sammlung Deyhle, Tübingen 1997). Kleinschmidt selbst führt ein sehr bürgerliches Leben, dabei stand ihm nicht selten seine korpulente Frau Margarete Modell für die weiblichen Portraits. Julius Meier Graefe adelte ihn als "proletarischen Rubens", als "Hymnensänger", der mit den "Objekten seiner Welt (…) einen Kult treibt" (…) "ohne ihr raues Wesen zu lindern oder zu verstecken, erhöht er sich mit der Wucht der Darstellung, und Enge (…) wird treibende Kraft." (J. Meier-Graefe in: Frankfurter Zeitung vom 6. Nov. 1932, Nr. 831-33, S. 14).Schuhe bindende Balletteuse Öl auf Leinwand. (19)40.115,5 x 80,5 cm. Links unten in Sgrafittotechnik monogrammiert und datiert "P.Kl. 10. Januar 40". Rückseitig auf dem Keilrahmen mit einem Ausstellungsaufkleber der Galerie Schlichtenmaier (Nr.42), Sammlungsaufkleber der Sammlung Deyhle (Inv.-Nr. 829) sowie mit einem Etikett mit roter Bezeichnung "L-K 358 1940".Kleinschmidt lässt den Betrachter zum Voyeur werden, er konfrontiert ihn mit der nahsichtigen Momentaufnahme einer sich ankleidenden Revuetänzerin. Nach vorn über die Knie gebeugt, sich den rechten Schuh zubindend, ist sie in einer verzerrten, entindividualisierenden Haltung wiedergegeben. Der Künstler nutzt den Blick von oben auf ihre mittig gescheitelte, in Löckchen nach vorne fallende Frisur zur Inszenierung seiner hingepeitschten Pinselstriche in Schwarz, Braun und Weiß. Trotz des malerischen Furors hält er am Detail fest, ja dies ist es, was ihn reizt: Die bläulich rosa schimmernden Strümpfe, die hochhackigen, achtlos umherstehenden Lackschuhe, das stillebenartige Arrangement aus Parfumflacons und einer weißen Rose sowie ein silbern funkelndes Collier in blauer Samtschachtel im Hintergrund. Vergeblich sucht der Betrachter in dem Bild nach mythischer Tiefe und Bedeutungsschwere, es geht Kleinschmidt um die malerische Realisation und um das Motiv als solches. Beispielhaft steht die sich ankleidende Tänzerin für die Faszination des Varietés und seiner banalen Alltagswelt.Provenienz: Privatsammlung, Basel (seit 1949)Galerie Schlichtenmaier, GrafenauSammlung Rolf DeyhleAusstellungen: 1952 Köln, Kunstverein1968 Tübingen, Galerie im Zimmertheater 1978 Ulm, Ulmer Museum 1983 Stuttgart, Galerie der Stadt Stuttgart Regensburg, Ostdeutsche Galerie Kiel, Stiftung Pommern1984 Berlin, Berlinische Galerie 1986 Frankfurt, Frankfurter Kunstkabinett 1988 Grafenau, Galerie Schlichtenmaier Bensheim, Parktheater Stadt Bensheim Aalen, RathausLiteratur: Barbara Lipps-Kant, Paul Kleinschmidt 1883 - 1949, Phil. Diss., Tübingen (1974) 1977, S. 209 ff., Nr. 358; Ausst.-Kat. Paul Kleinschmidt 1883-1949. Mit Beiträgen von Barbara Lipps-Kant und Maria Salzmann-Kleinschmidt, Ulmer Museum, Ulm 1978, Nr. 68; Ausst.-Kat. Paul Kleinschmidt. Zum 100. Geburtstag. Mit Beiträgen von Maria Salzmann-Kleinschmidt und Ernst Schremmer, Stuttgart, Galerie der Stadt Stuttgart/Regensburg, Ostdeutsche Galerie/Kiel, Stiftung Pommern/Berlin, Berlinische Galerie, Stuttgart 1983, Nr. 87; Ausst.-Kat. Paul Kleinschmidt 1883-1949. Mit einem Beitrag von Günther Wirth, Grafenau,Galerie Schlichtenmaier/Bensheim, Parktheater Stadt Bensheim/Aalen, RathausAalen, Grafenau 1988, Nr. 42, Abb. S. 79.Auction House Galerie BassengeErdener Str. 5aBerlin Germany 14193+49 (30) 893 80290Terms & ConditionsConditions of Sale1. The GALERIE GERDA BASSENGE KG carries on business as commission-agent in its own name on behalf of its voluntary consignors. This auction sale is a public one in the sense of Paragraph 383 III BGB.2. The auctioneer reserves the right to combine, to split, to change or to withdraw lots before the actual final sale.3. All objects put up for auction can be viewed and examined prior to the sale at the times made known in the catalogue. The items are used and sold as is. Catalogue descriptions are made with as much care as possible, but the descriptions do not fall under the statutory paragraph for guaranteed legal characteristics. The auctioneer is not liable for any defects. In case of a justified claim, however, he will accept the responsibility to make a claim for restitution on behalf of the buyer against the consignor within a period of 12 months, running from the fall of the hammer. In the event of a successful claim the auctioneer will refund the hammerprice plus premium.4. The highest bidder acknowledged by the auctioneer shall be deemed the buyer. In case of identical bids the buyer will be determined by drawing lots. In the event of a dispute the auctioneer has the absolute discretion to reoffer and resell the lot in dispute. He may also knock down lots conditionally.5. In the case of a written bid the bidder commissions the auctioneer to place bids on his behalf during the auction. In cases where there is a discrepancy between number and title in a written bid the title shall prevail.6. Telephone and direct online bidding via the internet must be approved in advance by the auctioneer. The auctioneer does not take any responsibility due to technical difficulties. For such bidding the regulations of long distance contracts do not apply (Fernabsatzvertraege) [cf Paragraph 312d IV,5 BGB].7. On the fall of the auctioneer's hammer title to the offered lot will pass to the acknowledged bidder. The successful buyer is obliged to accept and pay for the lot. Ownership only passes to the buyer when full payment has been received. The buyer, however, immediately assumes all risks when the goods are knocked down to him.8. A premium of 22.5% of the hammer price plus the VAT of 7% [photography: 19%] of the invoice sum will be levied. Buyers from countries of the European Union are subject to German VAT.Exempted from these rules are only dealers from EU-countries, who are entitled, under their notification of their VAT ID-Number, to buy on the basis of VAT-free delivery within the European Union. Notification of VAT ID-Numbers must be given to the auctioneer before the sale.For buyers from non EU-countries a premium of 22.5% will be levied. VAT will be exempted or refunded on production of evidence of exportation, or, if appropriate, importation to another country. These are taken for granted when the dispatch is effected by us.9. In order to compensate all claims of the statuary Droit de Suite (Paragraph 26 UrhG) the auction house must do a payment to the Art Compensation Institute (Ausgleichsvereinigung Kunst) on all original works of art and artistic photographs created after January 1st 1900. This is based on a percentage of the sale price. The buyer bears 1% of the hammer price.10. Auction lots will, without exception, only be handed over after payment has been made. Storage and dispatch are at the expense and risk of the buyer. Charges for dispatch, packing and insurance are billed separately.11. The buyer is liable for acceptance of the goods and for payment. In case of delayed payment the purchaser will be held responsible for all resultant damages, in particular interest and exchange losses. In such an event the auctioneer reserves the right to annul the purchase contract without further notice, and to claim damages from the buyer for non-fulfilment, accordingly he can re-auction the goods at the buyer's expense. In this case the buyer is liable for any loss incurred, the buyer shall have no claim if a higher price has been achieved. He will not be permitted to bid.12. The place of fulfilment and jurisdiction is Berlin. German law applies exclusively; the UN-Treaty (CISG) is explicitly excluded.13. The prices quoted after each lot are estimates, not reserves.14. The after-sales is part of the auction in which the bidder places either by telephone or in written form (as stated in number 5 and 6) the order to bid a set amount.15. By making a bid, either verbally in the auction, by telephone, written by letter, by fax, or through the internet the bidder confirms that he has taken notice of these terms of sale by auction and accepts them. Agents who act on behalf of a third party are jointly and separately liable for the fulfillment of contract on behalf of their principals.16. Should one or the other of the above terms of sale become wholly or partly ineffective, the validity of the remainder is not affected. In the event of a dispute the German version of the above conditions of sale is valid.Tilman Bassengeoeffentlich bestellter und vereidigter Kunst- und Buchversteigerer /attested public auctioneerAs of Oct. 2008----------------------------------------German Version:Versteigerungs-Bedingungen1. Die GALERIE GERDA BASSENGE KG versteigert als Kommissionaer im eigenen Namen und fuer Rechnung ihrer Auftraggeber (Kommittenten), die unbenannt bleiben. Die Versteigerung ist freiwillig und oeffentlich im Sinne des Paragraph 383 III BGB.2. Der Versteigerer behaelt sich das Recht vor, Nummern des Kataloges zu vereinen, zu trennen, ausserhalb der Reihenfolge anzubieten oder zurueckzuziehen.3. Saemtliche zur Versteigerung kommenden Gegenstaende koennen vor der Versteigerung besichtigt und geprueft werden. Die Sachen sind gebraucht. Die Katalogbeschreibungen sind keine Garantien im Rechtssinne. Der Kaeufer kann den Versteigerer nicht wegen Sachmaengeln in Anspruch nehmen, wenn dieser seine Sorgfaltspflichten erfuellt hat. Der Versteigerer verpflichtet sich jedoch, wegen rechtzeitig vorgetragener, begruendeter Maengelruegen innerhalb der Verjaehrungsfrist von 12 Monaten ab dem Zeitpunkt des Zuschlags seine Ansprueche gegenueber dem Einlieferer (Auftraggeber) geltend zu machen. Im Falle erfolgreicher Inanspruchnahme des Einlieferers erstattet der Versteigerer dem Erwerber den Kaufpreis samt Aufgeld.4. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Hoechstbietenden. Der Versteigerer kann den Zuschlag verweigern oder unter Vorbehalt erteilen. Wenn mehrere Personen dasselbe Gebot abgeben und nach dreimaligem Aufruf kein hoeheres Gebot erfolgt, entscheidet das Los. Der Versteigerer kann den Zuschlag zuruecknehmen und die Sachen erneut ausbieten, wenn irrtuemlich ein rechtzeitig abgegebenes hoeheres Gebot uebersehen worden ist oder wenn der Hoechstbietende sein Gebot nicht gelten lassen will oder sonst Zweifel ueber den Zuschlag bestehen.5. Im Falle eines schriftlichen Gebotes beauftragt der Interessent den Versteigerer fuer ihn waehrend der Versteigerung Gebote abzugeben. In schriftlichen Auftraegen ist bei Differenzen zwischen Nummer und Kennwort das Kennwort massgebend.6. Telefonische Gebote und Online-Direkt-Gebote ueber das Internet beduerfen der vorherigen Anmeldung beim Versteigerer und dessen Zustimmung. Fuer die Bearbeitung uebernimmt der Versteigerer jedoch keine Gewaehr. Das Widerrufs- und Rueckgaberecht bei Fernabsatzvertraegen findet auf solche Gebote keine Anwendung (Paragraph 312d Abs. 4 Nr. 5 BGB).7. Mit der Erteilung des Zuschlages geht die Gefahr fuer nicht zu vertretende Verluste und Beschaedigung auf den Ersteigerer ueber. Das Eigentum an den ersteigerten Sachen geht erst mit vollstaendigem Zahlungseingang an den Erwerber ueber.8. Auf den Zuschlagspreis ist ein Aufgeld von 22,5% zzgl. der ermaessigten Mehrwertsteuer von z.Zt. 7% [Photographien: Mehrwertsteuer von 19%] zu entrichten.Von der Mehrwertsteuer befreit sind Ausfuhrlieferungen in Drittlaender (ausserhalb der EU) und - bei Angabe ihrer Ust.-Identifikations-Nr. bei Auftragserteilung als Nachweis der Berechtigung zum Bezug steuerfreier innergemeinschaftlicher Lieferungen - auch an Unternehmen in anderen EU-Mitgliedsstaaten, unter der Voraussetzung, dass sie fuer gewerblichen Gebrauch einkaufen.Alle anderen Kaeufer aus EU-Laendern unterliegen der Mehrwertsteuer. Auslaendischen Kaeufern ausserhalb der Europaeischen Union wird die Mehrwertsteuer erstattet, wenn binnen 4 Wochen nach der Auktion der deutsche zollamtliche Ausfuhrnachweis und der zollamtliche Einfuhrnachweis des entsprechenden Importlandes erbracht wird. Bei Versand durch uns gilt der Ausfuhrnachweis als gegeben.Waehrend oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen beduerfen wegen UEberlastung der Buchhaltung einer besonderen Nachpruefung und eventueller Berichtigung; Irrtum vorbehalten.9. Auf alle Originalwerke der bildenden Kunst seit Entstehungszeit 1900 leistet das Auktionshaus eine Abgabe an die Ausgleichsvereinigung Kunst, die damit die gesetzlichen Ansprueche des Folgerechts aus Paragraph 26 UrhG ausgleicht. Der Ersteigerer traegt von dieser Abgabe 1% des Zuschlagspreises.10. Die Auslieferung der ersteigerten Stuecke erfolgt in den Geschaeftsraeumen der GALERIE GERDA BASSENGE KG gegen Barzahlung. Die Aufbewahrung erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Kaeufers. Der Versand wird gegen Vorabrechnung des Rechnungsbetrages ausgefuehrt. Die Versandspesen sowie die Kosten fuer Versicherung gegen Verlust und Beschaedigung gehen zu Lasten des Kaeufers. UEbersteigen die tatsaechlichen Versandkosten die vorab berechnete Pauschale, so wird die Differenz dem Kaeufer nachtraeglich in Rechnung gestellt.11. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Der Versteigerer ist berechtigt, falls nicht innerhalb von drei Wochen nach der Versteigerung Zahlung geleistet ist, den durch den Zuschlag zustande gekommenen Kaufvertrag ohne weitere Fristsetzung zu annullieren. Verzugszinsen in bankueblicher Hoehe zu berechnen und von dem Ersteigerer wegen Nichterfuellung Schadenersatz zu verlangen. Der Schadenersatz kann in diesem Falle auch so berechnet werden, dass die Sache in einer neuen Auktion nochmals versteigert wird und der saeumige Kaeufer fuer einen Mindererloes gegenueber der vorangegangenen Versteigerung und fuer die Kosten der wiederholten Versteigerung einschliesslich der Gebuehren des Auktionshauses aufzukommen hat. Zu einem Gebot wird er nicht zugelassen, auf einen etwaigen Mehrerloes hat er keinen Anspruch.12. Erfuellungsort und Gerichtsstand im vollkaufmaennischen Verkehr ist Berlin. Es gilt ausschliesslich deutsches Recht. Das UN-Abkommen ueber Vertraege des internationalen Warenkaufs (CISG) findet keine Anwendung.13. Die im Katalog aufgefuehrten Preise sind Schaetzpreise, keine Limite.14. Der Nachverkauf ist Teil der Versteigerung, bei der der Interessent entweder telefonisch oder schriftlich (im Sinne der Ziffern 5 und 6) den Auftrag zur Gebotsabgabe mit einem bestimmten Betrag erteilt.15. Die Abgabe eines Gebotes in jeglicher Form bedeutet die Anerkennung dieser Versteigerungsbedingungen. Der Versteigerer nimmt Gebote nur aufgrund der vorstehenden Versteigerungsbedingungen entgegen und erteilt dementsprechend Zuschlaege. Kommissionaere haften fuer die Kaeufe ihrer Auftraggeber.16. Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleibt die Gueltigkeit der uebrigen davon unberuehrt.Tilman Bassenge, oeffentlich bestellter und vereidigter Kunst- und BuchversteigererStand: Okt. 2008ShippingBuyer Pays Actual Shipping CostBuyer's Premium22.5%PaymentContact For Payment DetailsTaxesLocal Taxes Apply (only within the EU 7% [Photography: 19%] Sales Tax)ContractYour bid is a contract.Place a bid only if you're serious about buying the item. If you are the successful and winning bidder, you have entered into a legally binding contract to purchase the property bid on from the seller. You should contact the seller to resolve any questions before bidding.RegistrationBidders are required to:a) Sign up for this auction& b) Complete bidding approval formApproval is at the discretion of the Auction House.HelpHelp with biddingImages Online Auction services by LiveAuctioneers

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